Donnerstag, 11. Juli 2013

betweenisms...warum der Titel


Irgendwie ist Alltag doch ein einziges betweenism…. 

Im Job, umringt von jungen, dynamischen, zielorientierten Nicht-Berlinern, die ihren Lebensmittelpunkt auf die x Quadratmeter des aufstrebenden Startups verlagert haben und würde es gehen, dort am liebsten auch nächtigen würden. 
Szenen überschneiden sich .  Diplomatin, Lehrerin, Shuttleservice, Partnerin, Freundin, und das „ich“. Nach ein paar Jahren des verschüttet seins, ist es wieder da, allerdings ist es gar nicht immer so leicht auch Platz für das „ich“ zu schaffen, ein typisches betweenism.

Auf dem Boden kniend bei dem Plakat für das Referat der Tochter mithelfen, den Sohn motivieren, sich nach der gestrigen Fußball Niederlage heute trotzdem aufs Fußballturnier zu freuen,  und nebenbei das neueste KaDeWe Magazin lesen, um sich zu merken, welche Nagellackfarben in diesem Sommer ein „must have“ sind, sich mit der Shiseido Maske im Gesicht gleich ein bisschen jünger  fühlen und  überlegen, welche Schriftart denn wohl für das Blog-Projekt hübsch wäre...
Irgendwie bunt, diese ganzen betweenisms.

Und während ich das hier schreibe, mit der Maske im Gesicht, über zukünftige Projekte sinnierend, rauscht mein Töchterchen ins Zimmer, wütend wegen eines Rechtschreibfehlers auf ihrem Schulplakat und lässt mich türknallend zurück, auf der Couch sitzend, mit dem Laptop auf dem Schoß, Magazine mit Klamottentipps neben mir….und das sind nur ein paar der täglichen betweenisms ;-)

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